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Pampers gibt Erziehungstipps – rechtswidrig und grausam

lonely-604086_1280„Kinder im Stress brauchen kein Time-Out, sie brauchen allenfalls ein Time-In – einen Rückzug aus einer für sie belastenden Situation MIT einer Bezugsperson, die ihnen hilft, ihre starken Gefühle zu regulieren, die für sie da ist und ihnen Sicherheit gibt.“

Pampers gibt Erziehungstipps – aus Artgerecht-Perspektive ist dazu zu sagen: Was da empfohlen wird ist nicht nur grausam, es ist schlicht rechtswidrig und gesundheitsschädlich.

Pampers empfiehlt „leicht Form der Isolation“ als Erziehungmethode

Die Website ist schon aus dem Netz genommen, aber hier ist sie – hoffentlich noch immer im Cache „Kinder richtig bestrafen: Auszeiten“ und ansonsten ist hier ein PDF: Pampers über Auszeiten.

Aida S. de Rodriguez hat auf Elternmorphose bereits einen Artikel zur Grausamkeit dieser Empfehlungen veröffentlicht.
Herbert Renz Polster hat auf dem Kinder-verstehen-Blog ebenfalls Stellung bezogen: „Pampers erzieht jetzt mit“.

Der Artikel empfiehlt „Auszeit“ als Erziehungsmethode und beschreibt sie so: „Während der Auszeit findet keinerlei Kommunikation zwischen dem Elternteil bzw. der Aufsichtsperson und dem Kindstatt. Die Auszeit ist als eine abgeschwächte Form von Isolation zu verstehen.“

Pampers‘ Isolation von Kindern ist grausam – und gesetzwidrig

Kinder zu isolieren ist nicht nur grausam, menschenverachtend und keinen Kind zumutbar – es ist auch meiner Auffassung nach schlicht rechtswidrig: Im §1631 BGB „Inhalt und Grenzen der Personensorge“ steht klar und deutlich:
„(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

Soziale Ausgrenzung ist für das Gehirn wie eine körperliche Bestrafung: Sie tut weh. Neurophysiologisch gesprochen: Sie aktiviert die gleichen Gehirnregionen. Im Spiegel-Artikel „Ausgrenzung tut weh“ nachzulesen. Warum reagiert unser System so „panisch“? Weil soziale Ausgrenzung als existenzielle Bedrohung wahrgenommen wird – besonders bei Kindern hinterlässt sie massive Schäden (hier ein ZEIT-Artikel dazu). Natürlich geht es in den Studien dazu um „lange“ Isolation und nicht „ab und zu eine kleine Auszeit“. Aber mal ehrlich: Ich schlage mein Kind auch nicht „ab und zu“, nur weil es dazu keine Studien gibt, was das anrichtet, sondern nur Studien zu dauerhafter Misshandlung.

Soziale Ausgrenzung hilft nicht gegen Aggression – sie führt zu Aggression

Außerdem führt soziale Isolation oder Ausgrenzung ihrerseits zu – genau: Aggression. Ein interessantes – wenn auch für mich nicht uneingeschränkt zu übernehmendes – Buch zum Thema: „Schmerzgrenze – Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt“, in dem Autor Joachim Bauer die These aufstellt, dass aggressives Verhalten immer eine Reaktion auf gefühlte Benachteiligung und Ausgrenzung ist.

Kinder brauchen Time-In -nicht Time-Out!

Karl Heinz Brisch hat auf einer Konferenz der WAIMH in Leipzig gesagt: „Die Kinder brauchen kein Time-Out, sie brauchen ein Time-In – einen Rückzug aus der Situation MIT einer Bezugsperson, die ihnen hilft, ihre starken Gefühle zu regulieren, die für sie da ist und ihnen Sicherheit gibt.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

 

Montags-Mantra: Ist es not-wendig?

STEINHERZOft streiten wir um Nichtigkeiten. Mit anderen, mit den Kindern. Aber wie erkennen wir das? Meine Mama hat mir dafür ein perfektes Mantra beigebracht – für alle Situationen von der Erziehung bis zur Atlantik—Überquerung.

 

Frische Unterhose anziehen! Haare kämmen! Hausaufgaben machen! Nein, mit DEM Pulli gehst du nicht zum Schulgottesdienst! 

Lange war ich der Ansicht, dass bestimmte Dinge unverrückbar wichtig seien.

Und oft waren die Kinder völlig anderer Meinung. Doch, GENAU DER Pulli. Und dann stritten wir.

Wenn meine Mama in der Nähe war, hielt sie mich in meiner “Es muss aber”-ei kurz an, schaute mich liebevoll an und fragte ernst: “Nicola, ist das notwendig? Sprich: Wendet es eine Not, welchen Pulli das Kind heute trägt?”

Ich gebe zu: In 99% der Fälle diskutierte ich über Dinge, die keine “Not wendeten”. Für mich schien es in diesem Moment lebenswichtig. Manchmal wurden die banalsten Dinge so wichtig, als gäbe es kein Morgen. Ich führte mich auf, als würden wir auf hoher See darüber diskutieren, ob wir zuerst Kuchen essen oder zuerst das 2m große Leck im Vorschiff reparieren. Dabei ging es nur um den blöden Pulli. Oder die frischen Socken.

Wenn ihr das nächste Mal auf etwas besteht und es zu Streit kommt, fragt euch: Ist es not-wendig? Wendet es eine Not? Geht die Welt jetzt unter, wenn die verknatzte Vierjährige ihren Teller nicht in die Spülmaschine räumt oder darf jeder mal einen schlechten Tag haben und wir sind einfach mal ein Vorbild in Nachsicht und Güte (Studien zeigen: Nachsichtige Mütter haben sozial kompetentere Kinder).

Wendet es eine Not, was ich gerade verlange oder bin ich einfach nur dem – sehr deutschen – Erziehungsirrtum erlegen, dass alles, was wir einmal “durchgehen” lassen, all unsere Bemühungen komplett versaut? Und dann entscheidet von dieser Warte aus.

Das heißt nicht, dass wir immer den Tisch alleine abräumen. Und dass hier nie einer frische Socken anhat. Aber es heißt, dass wir unsere Anforderungen auch der Tagesform unserer Kinder anpassen dürfen: Gute Tagesform – frische Socken; schlechte Tagesform – zieh von mir aus halt die Liebingssocken von gestern nochmal an.

Außer natürlich, wenn wir mitten auf dem Atlantik sind. Dann flicken wir zuerst das Leck!

Babys schreien lassen? Warum die Australien-Studie lügt

Babys niemals alleine schreien lassen! Das dürfte klar sein. Aber warum? Wenn doch die gerade viel diskutierte Studie „Behavioral Interventions for Infant Sleep Problems: A Randomized Controlled Trial von Michael GradisarKate Jackson et al“ zeigt, dass es keine negativen Effekte hat?

13221705_1010025792384077_7529947437792757133_nSchauen wir uns an, was die Australien-Studie WIRKLICH zeigt:

Das macht aus meiner Sicht auch total Sinn: Denn das aktivierte Stress-Überlebenssystem der Babys führt ja nicht dazu, dass ein konstant hoher Cortisol-Level besteht (das sehen wir von Kindern in Betreuung), sondern dass das Stress-System reaktiver ist – es „springt also viel schneller an“, wenn sie größer sind. Der Effekt sind Ängstlichkeit, Aggression, Verhaltensstörungen – weil das Gehirn sich immer auf eine Not-Situation vorbereitet und die impliziten Erinnerungen immer wieder wachruft, ohne dass es dem Erwachsenen bewusst wird (vgl. Daniel Siegel, „Achtsame Kommunikation mit Kindern“).

Es gibt außerdem Studien, die zeigen, dass der durch Vernachlässigung stattfindende Cortisol-Veränderung wieder regulierbar ist, wenn die Kinder sonst eine liebevolle Umgebung haben. Wenn wir also davon ausgehen, dass Eltern, die ihre Kinder nachts dieser Tortur aussetzen, diese möglicherweise tagsüber mehr beachten, könnte dies als Regulativ wirken.

Mein Stress und meine Laune hängen nicht nur vom Schlafrhythmus des Babys ab – auch wenn viele Eltern sich total drauf fokussieren und glauben, wenn es nur endlich schläft, wird alles gut! Aber es gibt Unmengen von Studien, die zeigen, dass Menschen ein relativ konstantes persönliches Lebens-Glücksgefühl haben (vgl. Werner Bartens, „Glücksmedizin“). Was auch immer passiert, wir neigen dazu, wieder auf dieses Level zurückzufallen. Wenn ich glaube, dass Ferbern mein Lebensglück verbessert, weil ich dann besser schlafen kann – Fehlanzeige.

  • 3. Die Studie zeigt: Wer sein Kind schreien lässt, dessen Baby schläft besser durch. Auch das wissen wir schon. James McKenna geht davon aus, dass diese Babys tiefer schlafen und damit ein höheres Risiko für den plötzlichen Kindstot haben. Es ist also fraglich, ob dies wirklich eine Verbesserung ist.

Linda Folgen Palmer schrieb mir gestern in einer Mail: „Vielleicht kann man die kurzfristigen Hormonveränderungen dieser gequälten Babys nicht messen – aber ich persönlich habe meine Babys lieber lebendig!“

  • 4. Die Studie zeigt, dass nach 12 Monaten nach der Intervention die Kinder in allen drei untersuchten Gruppen gleich häufig sicher/unsicher gebunden sind. FAST gleich häufig. Bei den Säuglingen, die man hat schreien lassen, gibt es einen leichten Anstieg der unsicheren Bindung, aber nach Aussage der Wissenschaftler ist das vernachlässigbar. Vielleicht. Bei einer Gruppe von 43 Säuglingen sind mit je 14/15 Säuglingen pro Gruppe sind das 13 % der einzelnen Gruppe. Hm.

Gemessen wurde es mit dem Fremde-Situation-Test, wie der funktioniert, könnt ihr hier nachlesen. Es gibt eine Menge Kritik an diesem Test und mittlerweile auch Forscher, die sagen, dass Bindung nicht statisch, sondern dynamisch ist. Insofern wäre interessant, wie sich die Kinder im Laufe ihres Lebens entwickeln.

Ist Schreien sinnvoll? Nein. Die Eltern schaden ihrem Baby – und sich selbst!

Wir wissen, dass Babys, die man schreien lässt, tagsüber mehr schreien als Babys, auf die sofort reagiert wird – mehr Stress für die Eltern. Wir wissen, dass Babys ein erhöhtes Risiko für „erlernte Hilflosigkeit“ haben – das erschwert später die Entwicklung – mehr Stress für die Eltern. Wir wissen, dass die Kinder unglaublich viel Energie verlieren, wenn sie so weinen und diesem Stress ausgesetzt sind – das belastet ihr Immunsystem, sie werden öfter krank – mehr Stress für die Eltern.

Ist Schreien lassen artgerecht?

Evolutionsbiologisch wäre es viel zu gefährlich gewesen ein so wertvolles Wesen wie ein Lebendgeborenes, in das man schon sechs Monate Muttermilch (und damit tausende wertvolle Kalorien) investiert hat, einer solchen Tortur auszusetzen. Ein nachts schreiendes Baby würde Tiere anziehen und es wäre keine Option, es alleine liegen zu lassen – das wäre ein Todesurteil (deshalb schreien sie ja). Wir wissen, dass Eltern in den zivilisierten, westlichen Ländern das nächtliche Aufwachen der Babys als dramatischsten empfinden.

Wie schlafen Babys? Auszug aus dem Artgerecht-Babybuch:
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Es gibt nicht den Menschenschlaf. Das Konzept, acht Stunden durchzuschlafen und den Rest des Tages zu arbeiten, ist weder natürlich noch normal. Diese klare Trennung zwischen Tag und Nacht ist etwas, was wir uns ausgedacht haben, weil es gut in unsere Gesellschaft passt.

»Aufgeweckt werden« und »gut schlafen« sind Konstrukte. Kulturübergreifende Beobachtungen zeigen: In westlichen Kulturen ist die Idee vom »Durchschlafen« weiter verbreitet als in allen anderen. Hier wird auch das Wecken durch das Kind am dramatischsten empfunden. In anderen Kulturen ist das schon deshalb nicht so schlimm, weil man Schlaf ja jederzeit »nachholen« kann.

 Unsere Tage sind – durch das nicht artgerechte Leben – oft so strukturiert, dass eine Mutter nur schlafen kann, wenn ihr Baby schläft, weil sie wenig bis keine Unterstützung hat. Wenn sie zudem noch zu den Menschen gehört, die tagsüber nicht schlafen können oder »dürfen«, dann wird Nachtschlaf plötzlich zu einer unverhältnismäßig relevanten Größe.13138990_1002876663098990_4951407546667097805_n

Wenn das Baby nicht schläft, »schaffe ich den Haushalt nicht, habe ich keine Zeit für mich, haben wir keine Zeit als Eltern, kann ich nichts für mich tun, kann ich nicht duschen …«. Vieles von dem, was wir ohne Baby machen wollen oder müssen, muss anfangs während der eigentlich vorgesehenen Schlafenszeit passieren. Schläft das Baby nicht so, wie wir es geplant haben, steigt schnell der Frust. Aber dafür können die Babys nichts. Sie schlafen so, wie sie es seit Jahrtausenden tun.

 

Daher: Holen Sie sich auf jeden Fall Hilfe. Zeichnet sich ab, dass sie unterschlafen sind, gehen Sie Ein- und Durchschlafen als langfristiges Projekt an, und beginnen Sie damit lange bevor sie nur noch die Notbremse ziehen können.

My photos that have a creative commons license and are free for everyone to download, edit, alter and use as long as you give me,  "D Sharon Pruitt" credit as the original owner of the photo. Have fun and enjoy! (piqs.de ID: 26df2266d91802667e68b5a331f553ee)

Ist Langzeitstillen schädlich?

Eine Frau teilte in diesen Tagen auf Facebook, dass Sie beim Jugendamt zur Beratung war – und „verhöhnt“ wurde.

Situation: Sie stillt ihren zweijährigen Sohn noch und er schläft bei den Eltern im Bett. Die Dame vom Jugendamt erklärte, die Mutter würde dem Kind mit dem langen Stillen schaden, und „dass die WHO, die ja Stillen bis 4 Jahre empfiehlt, das nicht so genau wissen könne.“

Die Mutter wand sich an uns – und an mich – mit der Frage: Ist Stillen über die ersten 6 oder 12 Monate hinaus wirklich schädlich?

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Foto: D .Sharon Pruitt

Ich habe mal spontan Suchen rund um folgende Stichworte durchgeführt: „prolonged breastfeeding negative effects“, „continued breastfeeding“ „negative effects“ sowie „prolonged/continued breastfeeding infant mental health“.

Ich habe zumindest online auch bei einer gezielten Suche keine Studie gefunden, die belegt, dass langes Stillen schädlich sei – und zwar weder für das Kind noch für die Mutter noch für die Paarbeziehung.

Die in den Medien am meisten aufgegriffene Studie zum Langzeitstillen ist eine cluster-randomisierte Studie (bei der statt Individuen Vergleichsgruppen per Zufall zugeordnet werden) von Michael S. Kramer und Kollegen, veröffentlicht 2008. Sie wurde in 31 weißrussischen Kliniken und angeschlossenen Polikliniken durchgeführt und beinhaltete 17046 gesunde, stillende Kinder, von denen 13889 Kinder 6,5 Jahre später noch einmal untersucht wurden.

Das erste Ergebnis: die Studie  führte in der Gruppe dazu, dass mehr Kinder mit drei Monaten voll gestillt wurden und ingesamt die Kinder häufiger bis zu 12 Monaten gestillt wurden. Nach Auswertung aller Tests zeigte sich, dass die Studien-Gruppe höhere IQ-Werte hatte als die Vergleichsgruppe – die Kinder waren also mit 6,5 Jahren kognitiv besser entwickelt. Das Ergebnis laut Studienautoren: Die Ergebnisse der Studie weisen deutlich darauf hin, dass langes und ausschließliches Stillen die kognitive Entwicklung von Kindern verbessert.

Aufgrund der gleichen Datenbasis hat die Studiengruppe auch versucht herauszufinden, ob sich das lange Stillen auf die Paarbeziehung, die psychische Verfassung der Mutter oder auf das Verhalten des Kindes auswirkt. Ergebnis: Nein. Sie fanden keine statistisch nachweisbaren Effekte – weder positiv noch negativ. „Wir fangen keine Evidenz, dass es Risiken  oder Vorteile von langem Stillen oder exklusiven Stillen für das kindliche oder mütterliche Verhalten gibt.“

In einer Umfragestudie in Australien wollten Forscherinnen herausfinden, wie sich  die durch das lange Stillen auftretenden sozialen Reaktionen auf die Mutter auswirken:

Sie befragten Mütter, die sie bei einer LLL-Konferenz rekrutiert hatten, nach den en „sozialen Konsequenzen“ des Stillens – also Kommentare, Reaktionen, ggf. Stigmatisierung – in einer nicht-stillfreundlichen Gesellschaft. Ergebnis: Die empfunden Stigmatisierung steigt mit dem Alter des Kindes.  Von 100 Stillenden Müttern berichteten 29 über Stigmatisierungen als ihr Kind älter als sechs Monate war, bei Kindern älter als 12 Monate waren es schon 44 und bei Kindern älter als 24 Monate berichten 61 Mütter negative Kommentare und Ablehnung. Dennoch gaben die Mütter an, dass für sie selbst die positiven Aspekte überwiegen würden.

 

Es gibt eine Studie, die sich mit der Frage beschäftigt, warum in Entwicklungsländern die lange gestillten Kinder besonders untergewichtig sind und ob das mit dem Stillen zusammen hängt. In der Zusammenfassung argumentieren die Forscher, dass hier ein Missverständnis vorliegt: Schmächtige Kinder werden gezielt länger gestillt, während stärkere Kinder früher abgestillt werden. Die Kinder sind demnach nicht untergewichtig, WEIL sie länger gestillt werden, sondern werden länger gestillt, weil sie untergewichtig sind.

Zu eine ähnlichen Ergebnis kommt eine Studie mit Daten aus Äthiopien. Wenn das Essen knapp ist, wird länger gestillt, weswegen Stillen auf den ersten Blick mit Unterernährung assoziiert wird. Dies sei jedoch genau andersherum. Außerdem zeigte sich hier: Wenn Kinder länger gestillt werden, sind die Abstände zwischen Geschwistern größer, was die Überlebensrate der Kinder unter diesen Umständen erhöht

Ich fasse zusammen: Länger als 6-12 Monate gestillte Kinder entwickeln sich weder kognitiv noch verhaltensbezogen schlechter als kürzer gestillte Kinder. Auch das Verhalten der Mutter, des Kindes oder die Qualität der Paarbeziehung verändern sich nicht meßbar.

Die Mütter haben erhöhten sozialen Stress durch Stigmatisierung, geben jedoch an, dass für sie die Vorteile es Stillens überwiegen, dies allerdings eine einer Umfragestudie unter LLL-Müttern, die also per se schon einen unterstützendes Umfeld gesucht haben. Die Vermutung, langes Stillen könnte zu Untergewicht führen, lässt sich nicht belegen, vielmehr zeigt sich hier ein kultureller Effekt: Schmächtige Kinder werden länger gestillt. In Entwicklungsländern hilft langes Stillen zudem, die Geburtsintervalle zu vergrößern, was die Überlebenschancen der Kinder erhöht.

artgerechtInsofern: Stillen ist nicht schuld. Wenn es Stress in der Beziehung gibt oder das Kind sich komisch verhält, ist nicht nachweisbar, dass es am Stillen liegt (auch wenn das oft behauptet wird). Just relax. Dieses Leben ist das Beste, das ihr habt. Nehmt euch die Freiheit :).

7 Dinge, die artgerecht für Eltern und Kinder sind

ocean-931776_640Vor einigen Tagen hatte ich Besuch von Katharina Walter vom Online-Kongress „Mein geliebtes Kind“ und sie hat mich gefragt: „Nicola, was ist artgerecht für Menschen, für Eltern und Kinder?“
Gute Frage. Ich stelle hier mal meine Antworten zusammen. Manchmal hilft es mir, diese Dinge nochmal klar aufzuschreiben.
Kennt ihr das? Manchmal verändert sich alles zum Guten ohne dass wir viel tun müssen, einfach weil wir unsere Sichtweise ändern.

Was ist also Artgerecht für Eltern und Kinder? Ist es mit Stillen, Tragen, Familienbetten und Windelfrei getan? Nein, ist es nicht. Meine 7 Punkte:

  1. Artgerecht ist, nicht alleine zu sein. Das ist das allerwichtigste. Eine Homo-Sapiens-Mutter, die 10 Stunden am Tag mit ihrem Kind allein ist, lebt nicht artgerecht. Wir sind keine Katzen und keine Bären. Wir sind Gruppenwesen. Wir sind dafür nicht gemacht. Wenn ihr euch wundert, warum ihr keine endlose Geduld habt – nicht mal mit diesem süßen kleinen Baby – dann liegt hier die Antwort: Ihr seid nicht dafür gemacht.Manche schaffen es trotzdem. Aber die, die es nicht schaffen, die ausbrennen, einfach nur schlafen wollen, die abends dem Partner das Kind in die Hand drücken und nur noch weg müssen, die endlich in Ruhe duschen wollen, die sollten wissen: Das ist normal. Ihr braucht Unterstützung, Gesellschaft und jemanden, der das Baby hält, wenn ihr mal duschen wollt. Dann könnt ihr solche Phasen wir Fremdeln auch besser überstehen, wenn euch die süßen Kleinen bis aufs Klo folgen :).
  2. Artgerecht ist, Bedürfnisse zu stillen: Stillen nach Bedarf; rechtzeitiges Wickeln oder Abhalten, wenn das Baby das verlangt; ausreichend Schlaf, ausreichend soziale Kontakte.  Babys lieben es, anderen Menschen, besonders Kindern zuzusehen. Das ist besser als jeder Babykurs. Sie lauschen Gesprächen und sie können so wunderbare Spiele lernen, wenn der Mensch von nebenan aus seinem Gedächtnis seine Kinderspiele herausholt.
  3. Artgerecht ist, draußen zu sein. Geht raus, geht jeden Tag raus! Eure Babys brauchen das blaue Himmelslicht (sie schlafen besser, wenn sie es hatten), wir alle brauchen Vitamin D für unsere Knochen und Licht für unsere Psyche. Babys genießen den Wind auf ihrer Haut und ja – auch mal vom Regen durchnässt zu werden gehört zu einer Kindheit dazu.
  4. Artgerecht ist, Zeit zu haben. Ebenfalls total einfach – und doch oft so schwer. Termine, Kurse, das Smartphone – jeder hat so andere Zeitfresser. Aber unsere Kinder brauchen uns JETZT. Das Baby hat JETZT die Windel voll. Es hat JETZT Hunger. Die Dreijährige will JETZT ihr Bild zeigen. Das Schulkind muss sich JETZT Ausweinen. Das Smartphone kann warten. Der Musikkurs zur Not auch!Eure Kinder sind jetzt klein. Nur jetzt. Dieser Moment kommt nie wieder. Es kann das letzte Mal gewesen sein, dass sich euer Schulkind an euch kuschelt – morgen ist es vielleicht schon peinlich. „Kinder werden so schnell groß“ – das klingt so abgedroschen, aber es ist so! Überlegt euch, wenn ihr 80 Jahre als seid und auf die Bilder eurer Kinder zurückblickt: Welche Mutter/welcher Vater wollt ihr gewesen sein?
  5. Artgerecht ist, keine Angst zu haben. Klingt banal, ist es aber nicht. Ständige Angst um Geld, Sicherheit oder der Zukunft zermürbt uns. Auch Angst vor Menschen gehört in diese Kategorie: Angst vor dem Vermieter, dem Ex-Freund, der stressigen Schwiegermutter, dem Arbeitgeber, dem Jugendamt – die Liste ist erstaunlich lang. Viele Eltern erleben Ängste, manchen sind sie gar nicht bewusst. Aber auch unsere Kinder erleben Ängste! Erinnert ihr euch an einen unangenehmen Menschen in eurer Kindheit, vor dem ihr euch gefürchtet habt?Wir Menschen sind dafür gemacht, auf Angst mit Flucht oder Aktion zu reagieren und uns dann wieder zu entspannen. Ständige Belastungen hatte Mutter Natur nicht eingeplant. Wir haben dafür keinen Mechanismus. Daher sollten wir alles dafür tun, die Auslöser aus unserem Leben und dem unserer Kinder zu streichen oder aktiv mit unserer Angst umzugehen.
  6. Artgerecht ist, einander zu sehen. Egal wie schwer es manchmal fällt, es ist artgerecht, hinter das Verhalten unserer Kinder zu schauen: Babys wollen uns nicht tyrannisieren. Schulkinder wollen uns nicht das Leben zur Hölle machen. Das sind kulturelle Bilder, die wir uns ausgedacht haben.“Wir haben eine sehr einfaches, biologische System genommen und da Kultur draufgemacht“ sagt Meredith Small im Interview. Und wundern uns, dass es plötzlich so kompliziert wird. Seht einander. Seht nicht die kulturellen Bilder, die uns beigebracht werden. Versucht den Menschen dahinter zu sehen, das Kind, das fragt: Bist du für mich da? Liebst Du mich?
  7. Artgerecht ist, sich entscheiden zu können. Du willst arbeiten gehen und hast eine super Betreuung für dein Kind? Super – geh arbeiten! Du willst zu Hause bleiben und bei deinem Kind bleiben? Super – bleib bei deinem Kind! Artgerecht favorisiert keine der beiden Optionen, weil Menschen schon seit Jahrtausenden sehr unterschiedlich gelebt haben. Wir können uns an vieles anpassen, wenn unserer Basis-Bedürfnisse nach sicherer Bindung, Wärme, Nahrung erfüllt sind.Aus dieser Sicht sind Mommywars reine Zeitverschwendung.

Was ist für euch „artgerecht“?

 

 

Du willst Eltern auf ihrem Artgerechten Weg helfen? Ihr könnte euch ab jetzt zur Coach-Ausbildung 2016 anmelden:

http://www.artgerecht-projekt.de/ausbildung/artgerecht-coach/

Anschläge in Paris: Wie ich mit meinen Kindern über den Terror spreche

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Was tun, wenn der Terror an die Tür klopft? Die Terroranschläge in Paris sind schon für mich als Erwachsene unfassbar. Noch schlimmer wird es, wenn meine Vierjährige die Zeitung in der Hand hat, auf das Titelbild zeigt und fragt: „Mama, was machen die da?“

Ich versuche das tunlichst zu vermeiden. Bei uns läuft nie unkontrolliert das Radio mit Nachrichten, geschweige denn ein Fernseher. Aber wir haben eine Zeitung. Wenn es also passiert, dass meine Kinder „schlimme“ Bilder sehen, lüge ich. Meistens. Und das aus gutem Grund.

Wenn meine Kinder Bilder von Tragödien oder Attentaten sehen und fragen, suche ich den Mittelweg zwischen Wahrheit und Schonung: „Da hat jemand geschossen. Das passiert ganz selten und die Polizei kümmert sich bereits darum, dass es nicht wieder passiert. Es war ein Mensch, dem es sehr schlecht ging.“ „Ist jemand gestorben?“ will sie dann oft wissen. Und wenn man dem Bild nichts anderes entnehmen kann, lüge ich gnadenlos: „Nein, mein Schatz, er hat nicht getroffen.“

Warum tue ich das?

Auf meiner Reise durch die USA bekam ich eine Ausgabe des Mothering Magazine in die Hand mit einem Artikel: „How to nurture a nature lover“ – wie man kleine Naturliebhaber bestärkt. Die Autorin sprach sich nach Erfahrungen in New York dafür aus, Kinder auf keinen Fall mit Roten Listen und aussterbenden Tieren zu bombardieren, weil sie dadurch viel zu früh ein Gefühl von Machtlosigkeit und „es ist sowieso zu spät“ bekämen. Lieber sollten wir den Kindern eine Verbindung, eine Liebe zur Natur ermöglichen, damit sie sich dann später, wenn sie groß genug dafür sind, für sie einsetzen können. Mir leuchtete es ein – ich konfrontiere ja auch keine Vierjährige mit den Schwierigkeiten meiner Ehe.

Dieser Ansatz wurde jetzt bestärkt durch Tamara Brennan, PHD und Psychologin, und ihren Artikel „Talking to our Children about World Tragedies“ .

Sie schreibt:
– Erlebnisse in der der frühen Kindheit bestimmen, wie sich das Nervensystem der Kinder entwickelt
– hier bildet sich die Grundstimmung („Baseline mood“) für den Rest ihres Lebens
– Mit einem Gefühl der Sicherheit aufzuwachsen, hilft Kindern, eine bessere Grundstimmung zu entwickeln
– So können sie ihr Leben besser gestalten
– Sie werden stärker, selbstwirksamer, mutiger

Sie sagt, 7-Jährige haben ähnliche Gehirnströme wie Menschen, die jahrelang meditieren – in der Rückschau ein Gefühl der „Unschuld“. Sie argumentiert, dass wir die Kinder besser nicht mit Schreckensnachrichten aus diesem Land der Seligen reißen bevor ihr Gehirn ausgereift ist. Denn mit dem „in Ruhe“ ausgereiften Gehirn können sie die Probleme, die wir ihnen hinterlassen, viel besser lösen.

Eine Kindheit in einem Gefühl der Sicherheit heißt nicht, die Kinder in Unwissenheit zu lassen. Mein 7-Jähriger Sohn weiß mehr über das Ökosystem direkt vor unserer Tür, hinter unserem Haus und in unserem Wald als die meisten Erwachsenen, die ich kenne. Wenn dieses Ökosystem Probleme bekommt, wird er vorbereitet sein.
Er weiß viel über Kommunikation und Konfliktlösung, über Integration und Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen – einfach weil wir viele Freunde überall auf der Welt, Muslime und Christen, Buddhisten und Esoteriker um uns herum haben und wir oft darüber reden, dass jeder etwas anderes glauben darf.

Mein Kind ist informiert. Aber ich werde ihm nicht von den Anschlägen in Paris erzählen. Nicht mehr als: Da hat jemand die Kontrolle verloren, aber die Erwachsenen regeln das. Genauso wie ich beim Einsturz des Daches sagen würde: Keine Angst, mein Kind, das Dach ist kaputt, aber ich regele das.

Auf diese Weise hat er alle Werkzeuge, die er braucht. Aber er wird nicht seine Kindheit damit verbracht haben, von hungernden Kindern, sich aufheizenden Planeten und schießenden Terroristen Angst zu haben. Angst entsteht, wenn wir nichts gegen eine Gefahr tun können. Also ermächtige ich ihn erst, stärke ihn, etwas zu tun, bevor ich ihn mit Problemen konfrontiere.

Damit aus Angst Aktion und Selbstwirksamkeit entstehen können. Es ist noch viel zu tun.

/edit:
Danke für eure vielen Sichtweisen! Um es nochmal klarer zu machen, wegen der vielen Kommentare: Ich schirme die Kinder nicht komplett von der Welt ab. Aber ich gebe ihnen auch nicht die ganze Wahrheit in all ihrer beängstigenden Brutalität. Wenn sie nicht fragen – dann sage ich nichts. Wenn sie fragen, sage ich ihnen, dass etwas passier ist, aber so, dass sie sich nicht ängstigen müssen: „Es passiert, nein, es war nicht so schlimm wie man denken könnte, und ja, wir Erwachsenen regeln das.“ Das ist auch irgendwie „lügen“, aber aus meiner Sicht ist es eine notwendige und sinnvolle Abschirmung. Ich würde meinen Kindern auch nicht die Details unserer … z.B. Familien-Finanzen ausbreiten, weil es einfach zu komplex für sie ist.

Interview: "Ich kam nicht zu artgerecht – es kam zu mir" – zu Gast bei Mutterskuchen

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Nic im Interview:

Ich durfte zu Gast sein bei Mutterskuchen: Das neue Podcast Format von @fraumierau und @aluberlin :). Wir saßen 300 Meter vom Tipi-Dorf des Artgerecht Camps 2015 und unterhielten uns über Artgerecht – wie kam es dazu? Was heißt das? Dürfen Väter auch mitmachen? Dürfen Mütter arbeiten? Woher wissen wir, was artgerecht ist – und wie hat sich das auf mein persönliches Leben ausgewirkt? Was ist das besonders am Artgerecht-Babybuch?

Wir hatten sooo viel Spass –

Danke für die Einladung!

Artgerecht Babybuch, Nicola Schmidt, Kösel Verlag

Montags-Mantra: Dreh es mal um!

imag1896-web_65213_by-der_patrick_piqs_deDreh es mal um!

Wie oft ärgern wir uns – lautstark oder insgeheim – über unsere Mitmenschen: Die Frau an der Kasse hätte auch freundlicher sein können. Die Nachbarin redet immer so oberflächlich. Sabine könnte ruhig mal wieder anrufen.

Mit solchen Gedanken können wir uns den schönsten Sonnentag schlecht reden.

Das Komische ist: Das menschliche Gehirn bemerkt die negativen Dinge viel eher als die positiven. Vielleicht war das mal ein Überlebensmechanismus: „Puh, die Braunbären sind ganz schön aggressiv dieses Jahr vor dem Winterschlaf, lasst uns lieber woanders Nüsse sammeln gehen.“

Wenn das allerdings überhand nimmt, wird es zur Belastung. Negative Gedanken strengen uns viel mehr an als positive und ziehen unseren gesamten Organismus in Mitleidenschaft.

Daher mein Mantra für Tage, an denen alles doof ist:

Drehe es mal um! Hätte ich zu der Frau an der Kasse freundlicher sein können? Könnte ich der Nachbarin mal erzählen, was mich wirklich bewegt? Oder Sabine einfach mal anrufen? Hocke ich ein einem engen, stickigen Flugzeug heraus oder war ich der Sonne selten so nah wie jetzt?

Der Effekt: Ich übernehme Selbstverantwortung (ein herrliches Gefühl, die Endorphine beginnen sofort zu tanzen) und verändere etwas, indem ich mich verändere (und sie tanzen, und tanzen und tanzen!). Sofort geht es mir und meinem Gehirn deutlich besser!

Albern sein: Was Eltern von Clowns lernen können

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Wir alle lachen viel zu wenig. Dabei ist Lachen so wahnsinnig gesund! Es löst Spannungen, es schafft Verbindung, es schafft Nähe. Es hilft sogar so gut, dass es Clowns gibt, die in Kinderkliniken gehen und dort mit den kleinen Patienten albern sind. Und das geht auch mit Babys!

Lachen hilft uns, einen schwierigen Alltag zu überstehen. Als mein Sohn ein Baby war, hat er viel geweint. Er war kein klassisches Schreibaby, aber nachmittags konnte ich mich darauf einstellen, dass wir 2-3 Stunden – oder mehr – mit einem quengelnden, unzufriedenen, weinenden, schreienden, nicht schlafen könnenden Baby verbrachten.

Irgendwann war ich am Ende meiner Nerven.

Die Sonne schien – ich sah es nicht mehr.
Die Menschen lächelten. Ich lächelte nicht zurück.
Mein Baby war hinreißend – ich fürchtete nur noch die Stunde, in der er mich mit seinen 120 – Düsenjet-Dezibel attackieren würde.

Eines Tages reichte es mir. Ich wollte wieder Spass am Leben haben! Und ich erschuf uns eine Regel:

1 am Tag sollten wir miteinander lachen – so richtig lachen! Bis wir uns vor Lachen in Hose und Backup machten ;).

Auch wenn die Welt für meinen kleinen Neuankömmling offenbar sehr schwierig war, ich wollte, dass er 1x am Tag mit mir lachte, 1x am Tag erfuhr, wie schön und lustig es sein könnte.

Wir verordneten uns also eine Stunde Blödsinn am Tag, ich…

…kitzelte ihn
…prustete auf seinen Bauch
…knabberte an seinen Füßen
…versteckte mich hinter Tüchern
…ließ Eier in Schüsseln fallen – flatsch!
…machte Grimassen
…ließ ihn Wasser an – & ausmachen

… und ich stellte mit Erstaunen fest, wieviel Humor schon ganz kleine Babys haben.

Ergenoß es! Ich lachte! Er lachte! Wir waren unendlich albern und auch wenn am Abend das Schreien wieder losging – wir hatten einen guten Tag gehabt.

Heute ist er sieben und wir handhaben das immer noch so. Egal wie der Tag war – 1x am Tag müssen wir richtigen Quatsch machen und uns darüber kaputtlachen (z.B. wenn mir der Kaffee in die Handtasche läuft…), sonst fehlt uns etwas. Und der Effekt? Mein Sohn ist ein herrlicher Clown, wenn die Kleine weint, stolpert er durch die Gegend und läuft gegen imaginäre Wände und ich lerne und lerne und lerne von ihm.

🙂
Eure nic