Montags-Mantra: Windel-Weg…

Windeln sind praktisch. Windeln sind schnell benutzt. Und ich nutze sie auch.

Daher heute mal: Windeln weg. Einfach weg.

Lasst sie einfach mal wieder weg, wenn ihr gerade eine Wickel-Phase habt. Ich höre immer wieder von Mamas, die lange wickeln, bei denen windelfrei tags oder nachts nicht geht und die dann plötzlich so einen Rappel kriegen: Sie lassen die Windeln einfach mal wieder weg. Und die Effekte sind jedes Mal zum Staunen! Plötzlich merken sie wieder, wann die Kinder müssen, die Kinder signalisieren wieder oder werden sogar trocken, insgesamt lautet der Kommentar immer: „Warum habe ich das nicht schon früher gemacht“

Egal warum – macht es jetzt mal. Nur so zum Spass. Windel weg. Nur jetzt. Oder nur heute. Oder nur diese Woche oder…. :).

24 Gedanken zu „Montags-Mantra: Windel-Weg…

  1. *oooommmmmm* 🙂

    Meine kleine Eva ist ja schon „groß“ (wird 2 im Juli) und wir sind seit ein paar Wochen tagsüber windelfrei („richtiges“ windelfrei hab ich mich damals noch nicht „getraut“, wir haben aber dennoch sehr früh angefangen mit Topf und Toilette, weil sie einfach wollte und Signale gab, also doch irgendwie windelfrei 😉 )

    Jetzt war die Nachtwindel die 4. oder 5. Nacht in Folge trocken. NIX drin. Ob ich es mal wage sie einfach nachts weg zu lassen? Als ich es schon mal probierte (zweimal) gabs nasse Betten.

    Aber so als Montagsmantra….

    LG

  2. liebe Eva,

    meine wird im Juni 2. sie ist zwar schon tagsüber seit sie 18 Monate ist ohne Windel, aber auch „erst“ seit ca 4 Wochen nachts ohne Windel.. ebenso wie bei Euch hatte meine Tochter auf einmal 5 Nächte eine trockene Windel.
    Da rappelte ich mich einfach auf und ließ nachts die Windel weg. In den darauffolgenden 2 Nächten war zwar das Bett naß, aber ich wusste nun auch den Rythmus ihrerseits und habe es dann nach vielen Monaten wieder gewagt, sie nachts schlafend abzuhalten. Immer kurz bevor ich schlafen geh.(falls ich mal früher ins Bett geh, stelle ich mir einfach das Handy)

    Wenn sie nachts doch mal wach wird, brauche ich nur leise flüstern: „pullern gehen“ und sie weiß Bescheid, legt ihren Kopf wieder auf meine Schulter und schläft weiter.
    Mal dauerts ein bisschen auf Toilette oder muss sie 3x „hinsetzen“ (hocke vor ihr und halte sie). Dann lege ich sie wieder hin.
    und gestillt wird erst wieder, wenns hell ist.. also schläft sie auch ohne Brust weiter und meldet sie erst zwischen 4-5 Uhr. Hat sie schnell verstanden. So war auch die Befürchtung, dass ich dann wieder jede Nacht ununterbrochen am stillen wäre, unbegründet. Kinder lernen so schnell und verstehen selbst schon mit unter 2 Jahren sooooooooo viel.
    Seit der 3 Nacht (inkl.Mattagsschlaf) ist das Bett meistens trocken und wenns doch mal nicht funktioniert, liegt es an mir oder ich habe wieder dazugelernt. dann kommts Laken und die Pullerunterlage in die Waschmaschine;-)

    und am Ende rutschte der Satz raus:“ Warum hab ichs nicht schon früher gewagt?!??“

    Also Eva trau Dich, auch wenn es ein paar nasse Betten bedeutet. Fettes Badehandtuch drunter legen, wenns bemerkt wird und weiter schlafen;-)

    PS: und der Satz für die ganzen Muttis, die einen 1 1/2 Jahre lang belächlt haben: „sie ist auch nachts trocken“ sagen zu können, lohnt es sich alle Male „jeden morgen“ zu waschen;-)

    1. Danke Dir für Deine Antwort.

      Ich habe es tatsächlich gewagt und bis gestern gab es kein Tröpfchen ins Bett. 🙂

      Gestern lag sie allerdings auf dem BAuch und allein auf ihrer Bettseite. Als es vor einer Weile schon mal passiert ist, lag sie auch auf dem Bauch. Ich sehe da einen Zusammenhang. Vermutlich drückte es zu sehr auf die Blase. Ansonsten hielt sie die Nächte durch ODER wachte auf und sagte dass sie mal muss.

      Wie eben z.Bsp. (als ich anfangen wollte zu kommentieren 😉 ) Da hörte ich das Wort „Pipi“ durchs Babyfon und eilte schnell hin. Ich merkte, dass die Hose etwas nass war, aber nicht so sehr. Schnell ins Bad auf Toilette. Die kleine Eva sagte zwar „tuu speet“ aber als es ordentlich in die Toilette plätscherte, konnte ich sie überzeugen dass es nicht zu spät war 😉 Danach zurück ins Bett und weiterschlafen (mit Brust) aber richtig wach war sie gar nicht.
      Ich bin so stolz!

      Vorm Schlafengehen auf Toilette gehen, so als Vorsichtsmaßnahme funktionert hier nicht. Auch nicht wenn wir aus dem Haus gehen wollen und ich sie nochmal frage. Wenn sie nicht muss, muss sie nicht und vor allem WILL sie nicht gehen. Sie hat einen sehr sehr starken Willen und wenn ich mal nachfrage ob sie muss, krieg ich ein sehr wütendes „neeein, mag ich nicht“ entgegen geschmetter. Und sie gegen ihren Willen aufs Klo setzen geht überhaupt nicht.

      Noch stillen wir auch nachts zwischendurch. Sie wacht noch ab und zu auf (aucch schon als sie noch Windeln anhatte) Aber da ich wieder schwanger bin, möchte ich das nächtliche Stillen auch reduzieren. Zum Einschlafen ja und dann wieder erst wenns hell wird. Mal sehen ob wir das hinkriegen. Aber das ist ja nicht Thema dieses Blogs. 😉

      LG und Danke nochmals.

      Eva

  3. liebe Eva,

    meine wird im Juni 2. sie ist zwar schon tagsüber seit sie 18 Monate ist ohne Windel, aber auch „erst“ seit ca 4 Wochen nachts ohne Windel.. ebenso wie bei Euch hatte meine Tochter auf einmal 5 Nächte eine trockene Windel.
    Da rappelte ich mich einfach auf und ließ nachts die Windel weg. In den darauffolgenden 2 Nächten war zwar das Bett naß, aber ich wusste nun auch den Rythmus ihrerseits und habe es dann nach vielen Monaten wieder gewagt, sie nachts schlafend abzuhalten. Immer kurz bevor ich schlafen geh.(falls ich mal früher ins Bett geh, stelle ich mir einfach das Handy)

    Wenn sie nachts doch mal wach wird, brauche ich nur leise flüstern: „pullern gehen“ und sie weiß Bescheid, legt ihren Kopf wieder auf meine Schulter und schläft weiter.
    Mal dauerts ein bisschen auf Toilette oder muss sie 3x „hinsetzen“ (hocke vor ihr und halte sie). Dann lege ich sie wieder hin.
    und gestillt wird erst wieder, wenns hell ist.. also schläft sie auch ohne Brust weiter und meldet sie erst zwischen 4-5 Uhr. Hat sie schnell verstanden. So war auch die Befürchtung, dass ich dann wieder jede Nacht ununterbrochen am stillen wäre, unbegründet. Kinder lernen so schnell und verstehen selbst schon mit unter 2 Jahren sooooooooo viel.
    Seit der 3 Nacht (inkl.Mattagsschlaf) ist das Bett meistens trocken und wenns doch mal nicht funktioniert, liegt es an mir oder ich habe wieder dazugelernt. dann kommts Laken und die Pullerunterlage in die Waschmaschine;-)

    und am Ende rutschte der Satz raus:“ Warum hab ichs nicht schon früher gewagt?!??“

    Also Eva trau Dich, auch wenn es ein paar nasse Betten bedeutet. Fettes Badehandtuch drunter legen, wenns bemerkt wird und weiter schlafen;-)

    PS: und der Satz für die ganzen Muttis, die einen 1 1/2 Jahre lang belächlt haben: „sie ist auch nachts trocken“ sagen zu können, lohnt es sich alle Male „jeden morgen“ zu waschen;-)

  4. Tags ist meine Kleine (19 Monate), seit es so warm ist, echt windelfrei – und fast komplet trocken. Ich hab die Backuphose einfach weg gelassen und statt dessen durch eine Unterhose ersetzt. Die Ersatzhosen brauchen wir meistens nicht. Aber nachts zieh ich ihr eine Stoffwindel an, obwohl sie fast immer trocken ist, seit sie nur wenige Monate alt ist. Weil immer dann, wenn ich es wagte, keine Windel anzuziehen, war alles nass. Aber vielleicht sollte ich es doch wieder mal wagen… sie pieselt meistens nur einmal in der Nacht, dann erst wieder am Morgen. Nach dem Nacht-Pipi lass ich die Windel oft weg. Vielleicht sollte ich es davor auch mal probieren… ist halt echt nervig, immer den Woll-Schlafsack zu waschen. Aber es klappt ja auch sonst gut. Ich glaub, morgen mach ich’s mal 🙂 Danke Dir fürs Aufmuntern, Nicola!

  5. witzig, tagsüber haben wir ja schon lange keine windeln mehr und nachts war sie zunehmend trocken und ich habe die Nachtwindel gerade eben weggelassen, nachdem der Junior unruhig war und in den Topf gepieselt hat.

  6. „…dann kommts Laken und die Pullerunterlage in die Waschmaschine“

    Schön wärs, wenn es so einfach wäre!

    Mein Sohn schafft es, sich quer über zwei Betten zu legen und dann genau die „Ritze“ zu erwischen mit seiner Pfütze (so dass es am Besten auch noch unter die Unterlage läuft) und/oder seine Decke samt Kopfkissen mit nass zu machen (oder auch meine). Das ist eine Sauerei morgens (oder nachts, wenn ich es bemerke, weil es so stinkt)…. Er selber hat einen sehr tiefen, festen Schlaf. Der merkt da einfach nix. Also biete ich ihm nur ab und zu, wenn ich wirklich sicher bin, den Nerv dazu zu haben, an, die Windel wegzulassen. Was er je nach Laune dann auch manchmal macht.

    Wir hatten es letztens eine Woche oder 1 1/2 versucht ohne Windel, aber es hat nicht geklappt. Mein Sohn ist bald 4 Jahre alt, seit dem 8. Monat fast ganz windelfrei tagsüber, aber braucht immer noch meistens 2,3 Hosen/Tag, weil er Klo gehen sowas von unnötig und langweilig findet, dass er es aufschiebt bis zum „bitteren Ende“…

    Windelfrei finde ich immer noch gut, aber ich kann jeden nur warnen, der mit dem Gedanken „dann ist das Kind schneller trocken“ rangeht – das kann eine bittere Enttäuschung werden!
    Mag ja sein, dass ich damit hier die Einzige bin, aber es sollte doch mal gesagt werden, finde ich.

    Bei unserem Baby haben wir gerade eine „windelfrei-Pause“ eingelegt, diese Woche. Ist mir von einer Dame, die es wissen sollte, empfohlen worden 😉

    Ansonsten unterschreibe ich beim Anfangsposting völlig:
    Einfach mal ausprobieren!

  7. Hallo Schneewitzchen

    das kenn ich! Bei uns hat windelfrei beim ersten Kind auch nicht zum superschnellen Sauberwerden geführt. Trotz vieler, vieler nasser Hosen finde ich es dennoch gut, denn das Thema grosses Geschäft war einfach immer viel angenehmer und nie ein Problem als bei Wickelkindern. Nachts ist er allerdings doch schon sehr früh trocken gewesen.

    Beim zweiten Kind mache ich jetzt allerdings WENIGER Windelfrei als beim ersten. Ich find Windeln echt praktisch, schade nur, dass sie viel Müll machen (Stoffwindeln mag ich aus verschiedenen Gründen nicht so gerne).

    Grüße!
    Bettina

    1. wenn du schon wickelst ^^ so wie ich meist, dann überlege doch vll auf öko windeln umzusteigen, die saugen genauso gut und sind nicht so schlecht wie herkömmliche windeln -.- ich nehme z.b. die von dm und bin damit sehr zufrieden … ich gestehe ich wickel meine kleine nachts nicht (12std) und sie windel läuft kein stück aus 🙂 also wenn man so viel sind die genauso gut die die ollen pampers 😉
      und stoffwindeln mag ich auch nicht ^^ hatten zwar welche gekauft aber irgendwie war mir dit nüscht ^^

      1. Bisher haben meine Forschungen zum Thema Wegwerfwindeln ergeben, dass alle Windeln in genau eine der zwei Kategorien fallen: a) Pampers b) Brettwindeln. Leider. Alle Windeln von Billig-Marken ausser Pampers verwandeln sich ruck-zuck in einen harten Wulst. Die Öko-Windel von dm hab ich noch nicht probiert..vielleicht geb ich der nochmal eine Chance!

        1. na probier sie doch einfach 🙂 und besser als pampers sind sie alle mal ^^ also jetz mal vom saugen abgesehen ^^
          freu mich auf einen bericht 😛 bei rossmann gibt es diese ökowindeln auch 😉 sind beide jeweils von der hausmarke 🙂

  8. Ich hab nachts immer das Lammfell unter der Maus und wenn man im Familienbett schlaeft braucht man auch keinen Schlafsack. Ich wache fast immer auf wenn sie nachts muss, weil sie sich dann hin und her waelzt. Falls dann doch was passiert ist hoechstens meine Hose zusaetzlich zum Fell nass, aber das Bett bekommt nur was ab wenn ich die ganze Nacht durchschlafe und Pipi eine Chance zum sickern bekommt. Das Fell lege ich uebrigens so hin, dass es unter ihrer „Polinie“ liegt, damit sie auch bei Bewegung nicht direkt daneben pinkeln kann!

    1. ich müsste das mit dem windelfrei nachts echt mal probieren, denn wenn sie sich bewegt merke ich es ja auch eh hmm nur ich bin um meinen schlaf besorgt ^^ und was machst du wenn du es merks(oder habe ich es überlesen 😉 ) ?

  9. Zum nächtlichen Pullern: Wenn ich Töchterchen nicht 2-3 h nach dem Einschlafen nicht auf Töpfchen setzen würde, wäre ihr Bett auch mit fast 4 Jahren regelmäßig nass. Denn sie meldet sich fast nicht, wenn sie dann muss – jault vielleicht mal auf. Ich habe keine Ahnung wie es „andere“ Kinder schaffen nachts ohne Pullern „durchzuschlafen“. Sie trinkt in den Nachmittags-/Abendstunden recht viel, auch wird noch zum Einschlafen gestillt. … beruhigend fand ich vor ein paar Tagen, dass meine Mutter meinte, dass sie uns Kinder nachts noch recht lange aufs Töpfchen gesetzt hat. Bis sie irgendwann merkte, dass beim nächtlichen Abhalten kaum noch was kam.

  10. Also die Windeln von dm waren für mich eine Riesen-Enttäuschung. Obwohl noch nicht mobil, ist mein kleines Baby damit schon nach ner halben Stunde nass gewesen (also die Hose). Leider, ich hätte sie gerne genutzt. Ich weiß nicht, wie das nachts funktionieren sollte…

    @christina: Das könnte ich mal probieren, ihn nachts nochmal aus Klo zu setzen. Aber er reagiert da sehr ungnädig und grantig, ich weiß net, obs mir das wert ist. Und schwer ist das Kind ausserdem *uff*

    1. Sie schläft im halbhohen Hochbett, da wäre ein hin- und herhieven sehr beschwerlich und sie würde wach werden. Deshalb stellen wir unser Töpfchen neben ihr ins Bett. Wir haben den hier http://www.rossmannversand.de/DesktopModules/WebShop/shopexd.aspx?productid=67712&componentid=1&pos=2 . Der steht recht stabil auf der Matraze. Umgekippt ist er noch nicht. 😉
      Bzgl. Wachwerden und ungnädig sein, mussten wir auch recht lange experimentieren. In den erten 2 1/2 Jahren ging das nächtliche Abhalten nur in Kombination mit Stillen. Jetzt muss ich einfach die richtige Schlafphase abpassen. Kaum etwas mitbekommen tut sie, wenn sie gerade richtig tief und fest schläft und sie schläft dann auch, so als wäre nichts geschehen, weiter. Also probieren geht über studieren. 😉

  11. Wir haben’s auch am langen warmen Pfingstwochenende gewagt und lassen seitdem komplett die Windeln endlich weg. Bis auf einige Unfälle klappts gut und sogar nachts ist die Windel in 8 von 10 Fällen trocken, vielleicht können wir’s da auch bald wagen…

  12. Meine Maus wird im Mai 2. Sie hat bis vor Kurzem nur eingepullert, ständig war die Windel nass. Es reichte mir mit der ganzen Wäsche. Von heut auf morgen hatte ich Anfang Februar beschlossen, die Windel einfach weg zu lassen. Seitdem ist das Kind komplett trocken. Weder tagsüber ist was nass noch nachts. Und das Seltsamste dazu: Seit die Windel weg ist, braucht die Maus auch keine Finger mehr lutschen (Nuckel wollte sie nie). Ebenso komplett weg!

  13. Danke Katti für deinen Kommentar! Denn dadurch bin ich grad nochmal auf dieses Montags-Mantra gestoßen. Ab morgen probieren wir das auch. Unser Kleiner (inzwischen 1 ¾ Jahr alt) ist nämlich seit Monaten im Streik und wir wickeln Vollzeit. Nur beim Aufwachen klappt es manchmal. Und ganz selten mal sagt er auch ein großes Geschäft an. Alles andere landet in der Windel. 🙁
    Vielleicht ist das ja die Lösung: einfach weglassen. (Zumal er momentan so einen schlimm wunden Po hat, dass wir mit cremen kaum hinterher kommen. Sein Pipi stinkt aber auch so schlimm, dass ich das auch nicht an der Haut haben möchte…)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.